Abschied unter Linden

Schweigend sitze ich unter den Linden gesäumt von grauen Steinen der Erinnerung, Stille umfängt wie zum Schutz diesen Ort. Wie zum Gleichniss die Farben zu dieser Jahreszeit, grün wie die Hoffnung der Jugend, golden dem Weisen gleich und manches welk, sich der Erde zu bewegend.
An diesen Blättern haften die Erinnerungen an einen Frühling, einen Sommer und dem goldenen Herbst. Es ist wie alles im Leben vergänglich, wir sind nur ein kleiner Stein im Sein.
So sehe ich das Blatt bald nicht mehr, es wird verschwinden, doch nicht alles verfällt dem Nichts. Die, die in unserem Herzen, sie bleiben. Warm durchströmt es mein Herz, ob kühl auch der Wind. So stehe ich auf wandere durch den Hain und schmecke die Träne wie Wein. Diese Träne bald getrocknet und lächelnd wissend, das meinem Herzen sie immer noch nah und ein Bild für die Ewigkeit……

©fs

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