Gedanken über das Selbst

In den letzten Tagen musste ich eine Menge Zeit aufbringen um über die Erscheinung des “Selbstverleugnens” nachzudenken. Ich stehe gerade diesem Phänomen sehr skeptisch gegenüber, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse haben immer wieder den Unsinn des Selbstverleugnens untermauert.
Zweifelhaft ist es einen Teil seines Lebens zu streichen, ohne diesen je begriffen zu haben. Nicht nur ein Teil seines Lebens, sondern das ganze Leben machen das sogenannte ICH aus! Für mich selbst habe ich immer entschieden, jeden Tag ohne Reue in den Spiegel schauen zu können, doch einige Leute meinen nur mit dem halben Gesicht im Spiegel sich als Ganzes zu definieren.
Natürlich muss jeder dieses mit sich ausmachen, doch ich finde es ist besser sich im gesamten Kontext zu betrachten, anstatt sich nach Jahren zu fragen, wo war ich die ganze Zeit ?!

Selbstverleugnung fängt da an, wo man einen Teil seiner Selbst aufgibt! Tragisch wird es dann, wenn tiefsinnige Menschen sich plötzlich der Oberflächlichkeit hingeben um mit dem Strom zu schwimmen.

Euer DerSchwarzgraue

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