Neues von der S-Bahn, S nicht wie schnell sondern wie slow !

Wieder einmal ging es um die Probleme der S-Bahn. Der Brandenburgische Verkehrsminister, die Senatorin für Verkehr und Vertreter der Landkreise in denen die S-Bahn fährt trafen sich zu einem Krisengespräch mit der S-Bahn Führung.
Den Vertretern der S-Bahn wurde deutlich gemacht wie desaströs der momentane Zustand ist, da Außenbezirke vom Verkehr abgeschnitten sind.
Mittlerweile wurde der Betrieb auf den stillgelegten Strecken wieder aufgenommen aber in einer Taktzeit, die das noch verbliebene Vertrauen verspielt. Für den Notbetrieb wurde ein Sonderfahrplan mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 60 km/h entworfen, um weitere Ausfälle zu verhindern.

Mal ein Auszug aus dem Datenblatt der Baureihe 481

Achsanordnung: Bo’2′ (Drehstromasynchronmotore)
Antriebsdauerleistung: 2 x 100 kW
Fahrzeugmasse: Tw-A 31 / Tw-B 28 t
Wagenkastenlänge: 17,7 m
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h

Auf vielen Strecken verlängert sich die Fahrzeit um 10 – 15 Minuten. Mir stellt sich jetzt die Frage ob ich da nicht lieber eine ausgefallene Bahn in Kauf nehmen würde, 10 Minuten Ausfall habe ich ja nun grundsätzlich.
Man versuche sich mal einen Autobahnabschnitt mit zugelassener Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h vorzustellen und alle fahren nur 60 km/h. Ich denke das wäre ein denkwürdiger Anblick! 😉
Kein Mensch würde sich mehr einen Sportwagen kaufen, wenn er wüsste die Kiste kann er nur mit 60% seiner Leistung fahren! Mit den dummen Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs kann man das, die sind ja drauf angewiesen 👿 !

Nachtrag:

Schon im Jahre 2006 fuhren die S-Bahnen nach einem Unfall im Bahnhof Südkreuz nur noch mit max. 80 km/h, ob es zwischenzeitlich eine Aufhebung der Beschränkung gab, kann ich nicht sagen. Wie man sieht sind die Probleme der S-Bahn Berlin nicht  erst ein Thema seit den letzten 2 Jahren.

Euer DerSchwarzgraue

Resümee des politischen Aschermittwoch

Der Großteil der politischen Parteien hat sich mal wieder in Großreden geübt und den politischen Aschermittwoch hoch leben lassen.

Nun die Königsmörder der FDP waren still und verfolgten aufmerksam die Rede ihres Parteivorsitzenden. Die Quintessenz der Rede war wieder einmal der Mittelstand, der das Land vor einer Spaltung in Arm und Reich bewahre. Aufgezählt wurden Wohltaten der FDP in Bereichen der Steuerneuregelungen und einmal sogar die Neuregelung des Ferienverdienstes von Schülern deren Eltern Hartz IV Empfänger sind.
Nach allen Überlegungen wäre das Letzte wohl auch anderen Parteien eingefallen und wurde nur deswegen nicht realisiert weil die Anderen gerade nicht an der Regierung sind.
Die angemahnte Neuregelungen der Hartz IV Gesetze durch das Bundesverfassungsgericht hätte wohl keine Partei ignorieren können, selbst die Urheberpartei nicht.
Nun bleibt die Frage was also macht die FDP aus ? Es hat sich nichts geändert immer noch der Hang Mittelstand mit Mittelschicht zu verwechseln und Steuergeschenke anzukündigen ohne jemals genau zu wissen ob man dieses halten kann. Der Lernprozess, das Wähler auch mündige Bürger sind die wissen wie hoch die Staatsverschuldung ist, sind scheint wohl noch anzudauern.
Bleibt mir nur noch zusagen, viel Glück bei der 5 Prozenthürde.

Die CSU scheint mir dagegen nur ein klein wenig harmonischer zu sein. In Wildbad Kreuth erklärte der Parteivorsitzende Seehofer es gäbe keine Fragen zum Parteivorsitzenden. Irgendwie klingt das nicht sehr aufrichtig, scheint mir da doch mehr dahinter zu stecken. Man kann ja an dem neuen Stern der CSU Minister Guttenberg viel auszusetzen haben, aber der Mann macht scheinbar seine Aufgabe gut. Mit neuen Ideen, die auch mal unorthodox sind, bringt er frischen Wind und dass macht ihn zum Konkurrenten. Im schönen Freistaat rumort es, die althergebrachte Parteienlandschaft bröckelt und die CSU hat zu kämpfen. Vielleicht sollte die CSU mal auf ein Zugpferd mit neuen Ideen und Rückhalt in der Bevölkerung setzen. Ideentechnisch war von der Klausurtagung noch nicht viel zu hören, bemerkenwert aber die Unterstützung für den FDP Vorsitzenden. Es zeigt man ist sich durchaus bewusst, dass man sich bei einem Scheitern der FDP nach neuen Koalitionspartnern umsehen muss.

Von der Linken wird man erst was am 10.01 hören, doch die Äusserungen der Parteivorsitzenden Lötzsch in einer Zeitung zum Thema Kommunismus sind wohl der Supergau. Selbst wenn es sich um Gedankenspiele handelt, die einen Teil des sogenannten Kommunismus als erstrebenswert bezeichnen, so fehlen hier geschichtliche Zusammenhänge und Distanzierungen von Erscheinungsbildern des Selbigen.
Gleichmacherei hat schon im letzten realexistierenden Sozialismus nicht funktioniert. Soziale Marktwirtschaft kann der Weg sein, doch dieser kann nur auf einem ausgeglichenen Fundament ruhen.
In Bezug auf die Bildungschancen ist aber die vorrangige Aufgabe jedem Jugendlichen diese zu ermöglichen. Hier darf es nicht nach Stand oder Vermögen gehen!
Und wie siehts eigentlich bei der CDU aus, nun irgendwie ziemlich ruhig, was aber auch heisst ziemlich ideenlos! Wer nix sagt, der kann auch nix falsch machen. Ich hoffe mal da kommt noch was, sonst fehlt mir was zum meckern 😉 !

Die SPD hat sich auf ihrem politischen Aschermittwoch vollkommen den Fehlern der Regierung gewidmet, nachvollziehbar. Hier fehlts wieder an Zugpferden, es wird schon richtig aufgezeigt was falsch läuft, doch den Wähler muß man auch von der Richtigkeit überzeugen. Dann klappt das auch mit dem Nachbarn! Gesicht zeigen heisst die Devise, klare Vorstellungen und Überzeugungen. Vielleicht lernt auch der Erzengel Gabriel noch dazu, den richtigen Weg scheint er ja schon fast gefunden.

Irgendwie fehlt hier noch jemand in der Runde, tja die Grünen..Momentan ist es dort auch ein wenig still, die Umfragen sind wohl den Grünen auch nicht geheuer. Bundespolitisch wird man da wohl noch etwas abwarten müssen. Kann ich gerne, die Steilvorlagen der designierten Bürgermeisterkandidatin für Berlin haben mir schon in den letzten Wochen genug Material geliefert.

Also mal sehen was da noch so geht und wer die besten Ideen hat, doch eines sollte allen Parteien in das Stammbuch geschrieben werden, der Bürger ist mündig und auch Volksabstimmungen sollten zur demokratischen Kultur gehören.

Euer DerSchwarzgraue

Seit langem das erste Mal wieder richtig Sonne oder Urlaub mal anders …

Die letzten Tage meines Urlaubs sind angebrochen, vieles war anders geplant oder sollte anders verlaufen. Erstmal ging es ja mal darum mich zu erholen. Vor der Erholung kam ja erstmal die Arbeit, das bisschen Haushalt 🙂 und die Weihnachtsvorbereitung. Das Wetter winterlich doch leider ständig grau und kein vernünftiges Licht zum Fotografieren. Nun ja, da kann man nichts machen und muss es hinnehmen. Abgefunden mit dem Thema ran an die Arbeit und am 3. Tag des Urlaubs der Schock, draußen ordentliche Minusgrade und ich werde zum Heißläufer. Zwei Wochen Grippe und die vom allerfeinsten, tja das hatte ich mir anders vorgestellt.
Weihnachten erledigt und nun die Vorfreude auf einen angenehmen Jahreswechsel, weitab vom Trubel der Großstadt. Alles geplant und dann die Absage vom Hotel, der Winter habe zu hart zu geschlagen, Versorgungs- und Verkehrsprobleme im Norden.
Da stand ich nun und wieder einmal mal hieß es improvisieren und das Beste daraus machen. So widmete ich mich wieder meinen Hobbys und hatte trotz allem Spaß, es wurden vom Laufen her nur wenige Km und nur wenige Bilder aber nachdem das eine Weihnachtsgeschenk meine erste Lesebrille 😀 war, habe ich mich mal wieder meiner Lieblingsautorin Elizabeth George gewidmet und hab ihr neuestes Werk “Wer dem Tode geweiht” regelrecht verschlungen.

Das zum Urlaub …
Euer DerSchwarzgraue

Das iPhone und Beziehungen, Spaß zum Jahresanfang …

Seit dem 1.1. diesen Jahres fluchen die Besitzer des so berühmten iPhone, irgendwie ist der Wurm in der Programmierung drin. Vielleicht heißt es ja bei Apple “back to the roots”, ein Telefon ist zum Telefonieren und nicht zum Wecken.
Die Weckfunktion des iPhone hat seit dem 1.1. 2011 ernste Schwierigkeiten und so hat mancher Besitzer eines solchen Gerätes  ungewollt verschlafen. Ein Besitzer berichtete jetzt, er sei froh in einer Beziehung zu leben, denn nur so hat er nicht verschlafen da seine Partnerin eben nicht auf den Apfel gesetzt hatte.
Nun was sagt uns das?  Das iPhone fördert zwar nicht das Pünktlichsein aber dafür um so mehr Zwischenmenschliches 😀 !

Euer grinsender DerSchwarzgraue