Fliegen wie mit der Bahn?

Air Berlin hat einen neuen Chef, ein alter Bekannter. Nach meinen Artikeln der letzten Monate über die Deutsche Bahn AG, hab ich jetzt wohl ein neues Steckenpferd  😉 .
Air Berlin hat eine bewegte Geschichte, auf die ich speziell aber nicht eingehen möchte, eines sei aber erwähnt, in der heutigen Form existiert sie seit 1991 in Deutschland. Die Anfänge waren der Charterflug und heute ist sie die 2. größte Airline Deutschlands, ein Erfolg der unbestreitbar ist.
Selbst kennengelernt habe ich Air Berlin in ihren Anfangszeiten und ich muss sagen, der Service und das Angebot brauchten den Vergleich zu anderen renommierten Airlines nicht scheuen. Die Flotte war zu der Zeit eine der Jüngsten überhaupt, der Flugpark bestand damals zu 100 % aus Boing 737-400 Maschinen.
Über die Jahre hat Air Berlin andere Fluggesellschaften aufgekauft und so erweiterte sich das Angebot und auch die Maschinentypen. Die letzten Jahre waren nun nicht mehr so rosig, vielfältige Problem machten allen Fluggesellschaften zu schaffen und so brachte der Börsengang nicht das erhoffte Kapital. Der ehemalige Air Berlin-Chef Hunold mühte sich und trotzdem musste er seinen Hut nehmen, Aktionäre wollen Dividende sehen und manchmal sind die Anteilseigner eben blind  in Sachen wirtschaftlicher Zwänge.
Die Durststrecke soll eben nicht über eigene Mittel überwunden werden, obwohl die beiden letzten Jahre wieder Aufwind für die Fluggesellschaften brachten, sondern mit Streckenstilllegungen, Flugzeugverkäufen und eventuell mit Personalabbau bewältigt werden.
Dieses Vorgehen kennt man ja schon von der Schiene, Herrn Mehdorn sei dank. Man darf gespannt sein, wie diese Herangehensweise sich auf den Betrieb von Air Berlin niederschlägt. Es wäre schade um Air Berlin!

Euer DerSchwarzgraue

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