FDP und Mindestlohn oder wie man es sogar unter die 3% schafft

Auf einer FDP Vorstandssitzung vor dem Parteitag stemmt sich der Vorsitzende der Partei gegen einen flächendeckenden Mindestlohn. In seiner Rede vor dem Parteitag will der Vorsitzende die FDP als “Träger der sozialen Marktwirtschaft” profilieren.
Die Töne sind nicht neu und verwundern kaum, doch es mutet schon merkwürdig an, dass alte Veteranen der FDP den Kurs der Partei schelten und sogar soweit gehen, dass sich die Partei überlebt hat. Hildegard Hamm Brücher sprach das aus und kritisierte vor allem das Fehlen des Liberalismus bzw. das Umdeuten dessen zu reinem Kapitalismus.
Respekt vor der Frau, die Klartext redet und die Zeichen der Zeit erkannt hat. Das momentane Rumgemenge der FDP ist schon bemerkenswert.
Die CDU scheint aber auch schon wieder den Rückwärtsgang einzulegen, was den Mindestlohn betrifft. Eine Marktwirtschaft die Subventionen durch die Hintertür verteilt, ist meines Erachtens keine mehr, Firmen die sich nur durch das Zahlen von fast sittenwidrigen Löhnen über Wasser halten können, sind keinen Heller wert. Vor allem der Steuerzahler muss darunter leiden, da er ja mit seinen Steuern solcherlei Firmen mit unterhält.
Und im Übrigen , wer bezahlt eigentlich das von der FDP schon wieder in’s Spiel gebrachte Bürgergeld?

Einfach nur ein Desaster!

Euer DerSchwarzgraue