Geschichte im Namen der Religionen

Vor geraumer Zeit bekam ich ein Buch geschenkt, meinem Bruderherz sei Dank. Der historische Roman “Die Pforten der Ewigkeit” von Richard Düwell beschreiben die Geschehnisse des 11 Jahrhunderts und verbinden erzählerisch die Geschehnisse auf dem europäischen Kontinent und dem nahen Osten.
Der Kampf der Religionen wird in eine Geschichte von Personen gefasst, um diesen zu veranschaulichen.  Die Geschichte möchte ich hier nicht in Auszügen wieder geben, sondern nur auf die Probleme von Inakzeptanz und Fanatismus eingehen.
Zu der Zeit befindet sich die römisch katholische Kirche, “als alleinig wahre Kirche”, in der Auseinandersetzung mit den Strömungen der christlichen Religionen. Die damalige selbstherrliche und prunksüchtige Darstellung der römischen Kirche findet Ablehnung in Bereichen ihrer Anhänger, die auf die aktuellen Fragen keine Antwort in den Predigten findet, aber teilweise gebildet genug sind um über die Fragen Jesu zu debattieren. So finden sich in diesen Kreisen führende Männer, die einen anderen Weg gehen als die römische Kirche und eine andere Auslegung der Bibel predigen.
Die Inakzeptanz und der Fanatismus führt letztendlich zum einzig auf europäischen Boden stattfindenden Kreuzzug. die Katharer werden vernichtend geschlagen und der so überliefert erste Völkermord wird begangen.
Was heißt das in der heutigen Zeit? Egal welche Religionen wir betrachten, so sollten wir keine über die Andere stellen. In der aufgeklärten Gesellschaft sollte die Betrachtung ohne vorhergehende Wertung erfolgen. In Europa hat sich das säkuläre Staatswesen durchgesetzt und die Kirchen spielen nur als Religionsgemeinschaft eine Rolle.
In Zeiten der Globalisierung finden immer mehr Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein können, doch wie reagiert man darauf? Es finden Revolutionen im arabischen Raum statt, deren Ausgang teilweise noch nicht abzusehen ist und es gibt Staaten deren Staatswesen von säkular so weit entfernt ist, wie der Mars von der Erde.
Selbst die Charta der Vereinten Nationen kann darauf keine Antwort geben, hier kann also nur das Gesetz des jeweiligen Landes die Antwort sein und denn noch habe ich meine Zweifel.
Ich halte es eher wie der alte Fritz “In meinem Staate kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden sofern er sich an meine Gesetze hält.”
Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut und so kann ich diese Zeilen so verfassen und muss nicht wie Blogger aus Saudi Arabien mit Verfolgung rechnen. Bestimmte Erscheinungen des Islam kann ich nicht tolerieren und genau dort muss innerhalb Deutschlands unserer Rechtsstaat ansetzen und außerhalb, die Politik Zeichen setzen! Fanatismus egal von welcher Religion er ausgeht, kann keine Toleranz erwarten. Mit diesen Worten will ich schließen und jedem seine eigene Meinung zu dem Geschriebenen lassen.

Euer DerSchwarzgraue

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