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Von 0 auf 100 in 25 Sekunden oder wie ein verrissenes Betriebssystem sich mausert – Windows 8 im Einsatz

Vor zwei Jahren bin ich wieder von Linux auf Windows umgestiegen, bestimmte Abläufe und Funktionen ließen sich eben unter Windows eher abbilden. Linux mag ich trotzdem sehr, hat es mich doch jahrelang begleitet und tut es das auch heute noch.
Nach dem ja alle Welt seit dem 26.10.2012 über Windows 8 redet und es manchmal auch zerredet, machte ich mich heute daran den Test zu machen und das, obwohl auch ich ein zwiespältiges Gefühl mit der neuen Oberfläche hatte.
Die Lieferung des Windows 8 Pro Update erfolgte wieder mal sehr schnell, Amazon sei dank  😆 .
Als Erstes erstmal die letzten Datensicherungen überprüft um mal allen Unweglichkeiten vorzubeugen. Die richtige DVD aus dem Packet entnommen und los gehts, DVD rein und als Erstes den offiziellen Weg beschritten, das Update über das bestehende Betriebssystem. Weit gefehlt, dieser Weg war mir versperrt und die Installation blieb an den Partitionen hängen. Eine vernünftige Antwort auf das Problem hatte die Setuproutine nicht auf Lager und so improvisierte ich, in dem ich beide Partitionen löschte und dann neu anlegte. So schnell kann es gehen und ich war auf dem Weg des sogenannten “Clean-Update” von Windows 8.
Ich sah mich schon das alte Windows 7 in langwieriger Arbeit installieren   🙁  , aber no risk no fun.
Die pure Installation dauerte gerade mal 30 Minuten, wow welch ein Effekt. Tja aber irgendwie wollte die Aktivierung nicht, aber da gibt es ja das gute alte Internet. Findige Leute haben da ja schon vorgearbeitet, siehe “DeskModder“.
Die paar Befehle und schon klappt’s, der Neustart danach war eine Wucht, nach 25 Sekunden hatte ich meine Anmeldung. (Unter Windows 7 hat mein Notebook gut die dreifache Zeit für den Start benötigt.) Keine Fehler in der Hardware-Erkennung, alles läuft wie gewünscht!
Puh die Oberfläche, sie mutet tatsächlich seltsam an und doch hat man nach einer kurzen Eingewöhnung das nötige Feeling dafür.
Jetzt kam das Zurückspielen der Daten auf mich zu und auch hier wurde ich positiv überrascht, das Ganze hatte sich auch um etwa 2/3 der Zeit verkürzt und das bei gleicher Hardware, sowie selber Datenmenge.
Die letzten Aktionen waren die Installationen meiner Programme, Libre Office, FileZilla, PSPad und Corel PaintShop Pro X5. Auch hier nahm sich das System keine Zeit.
Alles in Allem, Windows 8 hat sich gut geschlagen und trotz meiner anfänglichen Skepsis gegenüber der Oberfläche, ich hab mich schon dran gewöhnt. Das Fazit für zu Hause, denke ich mal, ist Windows 8 ein würdiger Nachfolger von Windows 7.
Der Einsatz in einer Domänenstruktur eines Unternehmens ist sicherlich noch fraglich, da hier die meisten Nutzer entsprechend geschult werden müssten.

Persönlich bereue ich das Wagnis nicht, es hat sich gelohnt und für den, der keine Angst vor Neuerungen hat, dem kann ich Windows 8 an’s Herz legen.

Euer DerSchwarzgraue

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