Google, Apple, Yahoo, Microsoft und die “never search agency”

Die Informationen des Londoner Guardian, der Washington Post bezüglich des Zugriffs der NSA auf Daten der o.g. genannten Internetdienste sind sicherlich keine Neuigkeit im Einzelnen, aber in der Gesamtheit eine absolut neue Größenordnung. Die Dementis von Google und Co. gleichen sich fast, es gäbe keinen direkten Zugriff der Sicherheitsdienste auf die Daten der User. Da bleibt ein sehr fader Beigeschmack und dann plötzlich die lähmende Bestätigung, der Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) hat den Zugriff  genehmigt. Mittlerweile hat das Weiße Haus und der Kongress das Vorgehen bestätigt und als Routineverfahren bezeichnet.
Nun da die amerikanischen Dienste ja über alles Bescheid wissen, denn Android = Google, iOS = Apple, Skype = Microsoft usw. können wir uns ja sicher fühlen 😕 . Ach nein, geht ja noch nicht, “Google-Glas” hat ja noch nicht die notwendige Verbreitung!
Ich bin bestimmt kein Verschwörungstheoretiker, aber meiner Meinung nach geht dieses Vorgehen zu weit. Richterlich angeordnete Überwachungen auf Grund von Verdachtsmomenten sind meines Erachtens notwendig in der heutigen Zeit.
Aber so?! Mit den Daten der o.g. Internetdiensteanbieter lassen sich hervorragend weltweit Nutzerprofile erstellen, das geht vom Aufenthalt bis zu Zwischenmenschliches. Orson Welles hat recht behalten……

Kopfschüttelnd
Euer DerSchwarzgraue

 

PS: Die Veröffentlichung hat mir gerade 5 schnelle Besucher aus den Staaten verschafft  😎 .

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