Waschbären in Berlin, Neozoen auf dem Vormarsch

Waschbär

Am Müggelsee sieht man sie öfter und dort sind sie teilweise zur Plage geworden, gerade Laubenpieper haben es mit ihnen schwer. Waschbären sind klevere Kerlchen und machen vor fast nichts halt, sie plündern Mülleimer, Lauben eben Alles was entweder offen steht oder zu öffnen geht.
Die Population im Berliner Umland geht auf ein Ereignis im Jahre 1945 zurück, bei den Kämpfen um Berlin wurde im heutigen Altlandsberg eine Pelzfarm beschädigt und es kam zu einem Ausbruch einiger Waschbären.
Der Waschbär gehört zu den invasiven Tierarten auch Neozoen genannt, er hat kaum natürliche Feinde in Europa, aber ein schädigender Einfluss auf heimische Tierarten ist wissenschaftlich umstritten. Allein vom Uhu ist bekannt das er junge Waschbären schlägt. Die häufigste Todesursache ist aber der Tot im Straßenverkehr, meist wird dadurch erst die Verbreitung der Kleinbären bekannt.
Die letzte Meldung eines gesichteten Waschbären in der Innenstadt stammt vom Alexanderplatz, mittlerweile sind sie auch in Pankow (Weißensee) anzutreffen. Diese kleine Kerl hat den Weg über die Gustav Adolf Straße nicht geschafft.

Euer DerSchwarzgraue

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