Es ist soviel passiert

In den letzten Monaten hat das Leben weiter gedreht ohne meine Kommentare und Bemerkungen. Nun will ich versuchen aufzuarbeiten was aufzuarbeiten geht, ohne das es den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Die Flüchtlingskrise nimmt nicht ab, die Kriege in Syrien und anderswo nötigen die Menschen zu fliehen. Die Welt ist gespalten in der Meinung Russland steht zu Assad, der Rest der Welt möchte ein freies Syrien ohne ihn.
Die Konsequenz davon ist, dass sich der IS mit seinem abscheulichen Auffassungen immer mehr breit machte. Erst jetzt erkannten die Mächte ihr Versäumnis zur Einigkeit und reagierten,  aber auch nicht intensiv genug.
Die Folge waren und sind endlose Flüchtlingsströme, die über die verschiedensten Wege nach Europa ziehen um in Frieden zu leben.
Hier folgt nun der 2. Akt des Drama, skrupellose Schleuser setzen in Booten Flüchtling über, deren Seetauglichkeit nicht mal für einen Binnensee reichen würde geschweige denn dem Meer. Die, die es schaffen, fanden und finden einen Weg in die Aufnahmeländer.
Das Eindämmen der Ströme war bis dato nicht erfolgreich. Wie auch bei den Versäumnissen der Gemeinschaft, die gerne vergisst welche internationalen Verträge die einzelnen Länder unterzeichnet haben.
Ich weiß viele werden jetzt sagen, ja wir wollen ja, aber so viele kann unser Land nicht aufnehmen.
Erstmal sollten wir uns an die Verträge (siehe UNHCR) halten und dann in der Völkergemeinschaft auf ein Ziel einigen ohne das jemand ein Vetorecht in der UNO hat, dieses ist ein Anachronismus in der heutigen Zeit!
Man muss den Menschen ein würdiges und friedliches zu Hause bieten, nur so können die Flüchtlingsströme unterbunden werden. Jeder weiß aus eigenem Fühlen von seinen Lieben, Verwandte oder Freunde, trennt man sich ungern.
Es muss einfach klar sein, ein Daueraufenthalt ist in solchen Größenordnungen nicht möglich. Alle  Anstrengungen der Völkergemeinschaft müssen auf das Ende des Konfliktes gerichtet sein, um einen friedlichen Wiederaufbau anzugehen, alles Andere ist Augenwischerei!
Der IS nutzt doch nur in seinem infamen Dogmatismus, die Uneinigkeit der Gemeinschaft und religiösen Fanatismus aus, der gegen Alles ist was Anders erscheint. Er baut staatsähnliche Strukturen auf, die nur auf Gewalt und Unterdrückung basieren. Der Zulauf basiert auf der scheinbaren Struktur, in der Einige meinen Leben zu können. Ich denke die Mehrheit lehnt einen solchen Staat ab, was man auch an den Gräueltaten des IS erkennen kann. Jeder noch so kleine Versuch ein freies Leben zu führen oder andere religiöse Ansichten werden brutal unterdrückt, was bewiesen ist.
Ich habe keine allgemein gültige Lösung, aber sehe den Weg, der für mich der Einzig erfolgreiche scheint.
Zu unserem Land und den Auswirkungen der Krise. In den letzten Jahren bildete sich außerhalb der Volksparteien eine Gruppierung, die Anders sein wollte, mehr auf Eigenständigkeit plädierte. Belächelt wurde die AFD von den großen Parteien, was ich im globalen Kontext verstehen konnte.
Über die letzten Jahre hinweg hat es diese mit Populismus und Angstschürerei geschafft viele Menschen an sich zu binden und macht immer mehr mit rechtslastigen Schlagzeilen von sich reden. Es beschämt mich so etwas zu lesen, da wird doch tatsächlich von Schußwaffengebrauch an der Grenze geredet. Also wenn sich Parteivorsitzende so äußern, dann scheint ihnen das deutsche Recht nicht bekannt zu sein, was wiederum nicht nur beschämt, sondern auch an der Grundgesetztreue und Rechtstreue der Selbigen zweifeln lässt.
Liebe AFD seid nicht immer dagegen, sondern macht doch einmal Vorschläge wie man die Flüchtlingskrise mit Einhaltung internationaler Verträge lösen kann!
Ach so, noch ein Blick auf die von der AFD und Pegida (inklusive Ableger) genutzte Diskussion zu Flüchtlingen die straffällig werden. Ich bin sicherlich recht liberal, vielleicht gar ein wenig rot aber an der Stelle sage ich auch mit Vehemenz, solche Leute gehören abgeschoben. Aber die Vorverurteilung bzw. das über einen Kamm scheren aller Flüchtlinge, ist widerwärtig!
Wir müssen an der Willkommenskultur arbeiten, das heißt auch den Flüchtlingen unsere Werte vermitteln und nicht erwarten, dass sie diese schon kennen.
HIer ist es eben nicht nur mit guten Worten getan sondern eben auch der Einsatz von finanziellen Mitteln nötig. Damit ganz schnell der Übergang zu den Vorschlägen einer süddeutschen Partei, Laden dicht, äh vollständige Sicherung der Grenze. Ich weiß ja das die bayrische Polizei doch mehr Respekt genießt als die in anderen Bundesländern, doch über die Jahre haben wir immer gespart an der Polizei und sehen jetzt, dass diese gar nicht mehr allen Aufgaben nachkommen kann. Eine Gesellschaft braucht klare Regeln und dem entsprechend auch die, die die Einhaltung der Regeln überwachen. Wir sollten schon im täglichen Umgang mehr Respekt denen bringen, die unser Leben sichern, sei es nun Polizei oder aber die Bundeswehr.

Ich weiß das ich mit diesem Artikel bestimmt bei Einigen anecke, doch hier sage ich es ganz deutlich, wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit.

Euer DerSchwarzgraue

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