Vorwahlen in Amerika

In den Staaten küren die Parteien ihre Kandidaten, doch hier sind es eher die Kandidaten die sich selbst küren wollen. Um sich selbst in das Rennen um die Präsidentschaft zu bringen, müssen die Kandidaten sich selber finanzieren, die Einen durch Spenden, die Anderen durch Erbschaften.
Das amerikanische System ist weit von dem der Europäischen entfernt und so staunt man über das Verfahren und wenn nicht über dieses, dann teilweise über die Kandidaten selbst. Bei den Demokraten kann man noch Ziele und Pläne erkennen, sei es nun Hillary Clinton oder Bernie Sanders. Wobei Letzterer doch eher populistisch daher kommt und mit seinen Reden die Besucher in den Bann zieht. Hillary Clinton gibt da eher die Staatstragende und ist mir in dieser Rolle lieber, platte Slogans werden in der Politik oft genug bemüht.
Bei den Republikanern geht es momentan drunter und drüber, insgesamt 6 Kandidaten treten an. Schaut man sich die Wahlkampfslogan an und die Aussagen der Kandidaten, so können einem aufgeklärten Europäer schon mal die Haare zu Berge stehen. Der große Favorit Donald Trump ergeht sich in Plattitüden und Aussagen in seine Zukunftspläne übergeht er geflissentlich. Im Allgemeinen scheint mir der republikanische Vorwahlkampf ein Rennen um die schrillsten Ankündigungen zu sein.
Ich hoffe nur dass das amerikanische Volk solcherlei Aussagen einzuschätzen weiß und entsprechend bei der Präsidentschaftswahl handelt. Nichts ist so wichtig wie ein modernes Amerika mit entsprechender Verantwortung in der Weltpolitik.

Euer DerSchwarzgraue

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