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Respekt, nur für wen in den USA?

Die USA in Zeiten der Trump Administration

Kellyanne Conway, Beraterin von Donald Trump, hat sich in einem Statement über die Respektlosigkeiten der Presse gegenüber dem Präsidenten geäußert.

“Wenn Sie dem Präsidenten und den wichtigsten Sprechern keinen Respekt zollen, dann zeigen Sie keinen Respekt vor dem Amt und Sie stacheln zu einer Mob-Mentalität, wenn nicht gar zu Massenausschreitungen auf.”

Mir kommen die Tränen bei diesem Statement, die Frau lügt und ist nicht die bzw. der Einzige in Trumps’ Anhang mit solchem Wahrheitsempfinden. Die eigenen Lügen und so genannten  “alternativen Fakten” stacheln wohl nicht zum Hass auf? Sie erwähnt ein Massaker, das keines war und schürt damit Hass, der wider der amerikanischen Lebensweise und Geschichte ist. Amerika war schon immer ein Einwanderungsland und sein Aufstieg war nur so möglich! Wäre dem nicht so, so würden heute Nachfahren der großen Indianerstämme die Bevölkerungsmehrheit bilden. Die traurige Geschichte verlief anders, obwohl mittlerweile auch diese kritisch in den USA hinterfragt wird und das ist erfreulich.
Nun der Respekt den Kellyanne Conway fordert, der wird nicht mal von Donald Trump praktiziert. Er twitterte nach dem Gerichtsurteil zum Einreisestopp:

What is our country coming to when a judge can halt a Homeland Security travel ban and anyone, even with bad intentions, can come into U.S.? D.J.Trump

Wie weit ist es mit unserem Land gekommen, wenn ein Richter einen aus Sicherheitsgründen erlassenen Einreisestopp aufheben kann und jeder, auch die mit böser Absicht, wieder einreisen dürfen?

Hier lässt es also D.J.Trump an Respekt gegenüber einem Bundesrichter fehlen und damit auch am Staatssystem der USA. Ja so ist das eben wenn man narzisstisch veranlagt ist, “Donald first!” und dann kommt eine Weile erstmal gar nichts. Ich hoffe dass seinen Wähler nun die Augen geöffnet werden. Dieser Mann ist nicht der erste Diener im Staat, sondern der erste Nutznießer.

Hoffnung aber bleibt

Erfreulich sind die Bewegungen von Tausenden um die amerikanischen Werte zu verteidigen. Auch einige Mitglieder der Trump Administration lassen hoffen, die die entgegen den Äußerungen des Präsidenten, realistische und internationale Politik machen wollen. So ganz scheint mir das demokratische Amerika noch nicht verloren.

Euer DerSchwarzgraue

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