Galerie > Reisen > Wriezen / Oderbruch > Wriezen, 20.07.2008

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Alte Zapfsäule58 x angesehenSeltenes Stück
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Stallgebäude45 x angesehenEin wenig versteckt aber um so sehenswerter, dieses alte Stallgebäude wurde wieder hergestellt ....
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Storchennest53 x angesehenFrüher fand man hier den Wriezener Schuster in seiner Werkstatt, auf dessen Esse sich jedes Jahr die Störche gemütlich machten, heute ist nur noch der Schornstein vorhanden.
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Zur alten Destille72 x angesehenEhemalige Großdistille und heutiger Pub, leider sind auch seine Öffnungszeiten jenseits von Gut und Böse. Auf dem angrenzenden Hinterhof befindet sich die kleine Wriezener Senffabrik, deren Senf es in sich hat! Schade das die großen Marktketten ihn nicht vertreiben, da wird eher 0815 Senf verkauft als Brandenburgische Spezialitäten!
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Löwen51 x angesehenNun stehen sie vor dem Rat der Stadt, doch ihr eigentlicher Platz war früher am Markt am alten Kaiserdenkmal. Ich erlebte dieses schon nicht mehr, sondern sah die Beiden an der alten Eiche auf dem Makt. Das Kaiserdenkmal verschwand nach dem 2. Weltkrieg, in den 70 Jahren folgte ein Denkmal für die Opfer des 2. Weltkrieges, dieses hatte aber auch nur eine geringe Haltbarkeit und verschwand nach der Wiedervereinigung. Bilderstürmerei scheint zu allen Zeiten der Deutschen liebstes Kind. Ich hätte es noch verstanden so hätte man den alten Marktplatz nach altem historischen Vorbild wieder hergestellt.
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Gymnasium (ehemals F.Dornbusch Oberschule)46 x angesehenMein erstes Schuljahr verbrachte ich in dieser Schule, doch auf Grund von Baumaßnahmen wurde unsere Klasse dann aufgeteilt. Die Bänke damals waren fast noch aus einem Stück, sprich zusammengeschraubt, vor uns die Ablagen für die Bleistifte und das Tintenfaß. Selbst zu meiner Zeit war das eigentlich schon museumsreif .....
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Rat der Stadt43 x angesehenZu meiner Zeit war in diesem Gebäude der Rat der Stadt untergebracht und auch die kleine Polizeidienststelle, heute hat die Stadt nicht mal mehr einen dauerhaften Polizeiposten.
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Grundschule (ehemalige W.Pieck Oberschule)72 x angesehenHier verbrachte ich die letzten 9 Jahre meiner Schulzeit, damals hieß die Schule noch Wilhelm-Pieck Oberschule und war eine der drei Polytechnischen Oberschulen der Stadt. Die Zeiten darin werde ich wohl nicht vergessen :-)...
Bemerkenswert vor Allem war ihre kleine Größe und die darausfolgenden Klassengrößen, bei einer Klassenstärke von 20 Schülern war eben das Lernen wesentlich leichter als in Klassen von 30 Schülern.
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Marienkirche61 x angesehen1945 fiel die Kirche in Schutt und Asche wie fast 90% der Stadt. Heute nun mehr ist der Turm wiederhergestellt doch leider nicht originalgetreu. Auf dem Marktplatz davor steht der schon erwähnte Brunnen.
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Brunnen50 x angesehenWriezen meine Geburtststadt und langjährige Heimat, in der ich behütet aufwuchs, weitab vom Großstadtlärm aber dafür landschaftlich wunderschön gelegen am Rande des Oderbruchs. Zwischenzeitlich hatte die Stadt ihre Blüte nach der Wiedervereinigung,doch heute muss man sich fragen wo man Kaffee trinken gehen kann oder gar etwas essen. Es tut weh die kleine gemütliche Stadt so zu sehen.
Dieser Brunnen erhitzte die Gemüter der Stadt, seine gewagten Darstellungen und vor allem die eine Figur teilten die Stadt in zwei Lager. So kam es vor dem Bau des Brunnen zu einem Volksentscheid und der Teufel durfte vor die Kirche *gggg*....
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Denkmal an die Rekrutenvereidigung auf dem Marktplatz im Jahre 199850 x angesehenIm Jahre 1997 kam es zu einem schweren Oderhochwasser, nur durch den Einsatz der Bundeswehr konnte verhindert werden, dass das Oderbruch geflutet wurde. Viele Bürger der Stadt erinnern sich an die gefährlichen Tage und den unermütlichen Einsatz der Soldaten. Seit dem ist die Stadt im Besonderen der Bundeswehr verbunden.
Die Spitze des Denkmales zeigt den Scheitelpunkt des Wassers, wäre es zu einem Dammbruch an der Oder in Höhe des oderbruches gekommen.
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Friedenseiche60 x angesehenAnlässlich der Friedensfeierlichkeiten im Mai 1817 durch den Kaufmann Colla auf dem großen Mark gepflanzt. Der Maurermeister H. Neubarth entwarf das umgebende Gitter, das in der Königlichen Eisengießerei in Berlin. gegossen wurde und 61 Taler, 17 Groschen kostete. Die Handwerker der Stadt stellten es kostenlos auf. Die Eiche überstand die Kriegstage 1945 unbeschadet.
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Südschiff der Marienkirche44 x angesehenIm Sommer werden hier ab und zu kleine Konzerte veranstaltet, leider fehlt immer noch das Dach und so verblasst das ehemalige Wahrzeichen der Stadt.
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Gevatter des Anstoßes53 x angesehenDieser Gevatter machte den Bürgern der Stadt arg zu schaffen und erst der Volksentscheid brachte Klarheit, auch er gehört zu Wriezen und vor der Kirche tut er niemanden etwas *ggg*.
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Teil der Plastik des Brunnens52 x angesehen
 
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