2014

Ich wünsche all meinen Freunden und Lesern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Das letzte Jahr hatte für Manchen Gutes parat und für Andere leider auch Schicksalsschläge, so mögen die Einen an 2013 anknüpfen können und für die Anderen möge es einfach besser werden.

Prosit 2014 
Euer DerSchwarzgraue

Gedanken über den Inhalt eines Kettenbrief

Engel,

wie definiert man sie und wie sehen sie aus? Engel kann man nicht beschreiben, für Jeden sehen sie wohl etwas anders aus. Eine Gemeinsamkeit aber haben sie in ihren Taten, wir glauben Engel tun Gutes und sind uns wohlgesonnen.
Ich glaube nicht das wir mit einem Kettenbrief ein Problem lösen! Jeder hat seine eigenen Dämonen und machen wir uns nichts vor, der Kampf gegen diese ist unser Leben. Die Frage die sich aber stellt, schaffen wir es alleine? Hier so sag ich mal, kommen unsere „kleinen Engel“ ins Spiel. Es sind Menschen denen wir vertrauen, die uns zuhören, die uns Ratschläge geben, die einfach da sind wenn wir sie brauchen, einen durchaus auch mal in den Arm nehmen um zu trösten. Es sind die Menschen bei denen die Oberflächlichkeit keine Chance hat.

Es gibt sie, auch für mich und ich danke jeden Tag für solch eine Familie und solche Freunde!

Euer DerSchwarzgraue

PS: Ich kann einfach nicht mit Kettenbriefen  😉

Endlich, nun heißt es wirklich ankommen in Weissensee

Der gestrige Tag war nun der Abschluss des Umzuges. Es ist ja immer so, dass man sich eine neue Wohnung sucht aber die andere noch eine Weile an der Backe hat. Nun ist es geschafft, meine alte Wohnung konnte ich ohne Mängel übergeben, was mich noch um so manche Stunde Schlaf gebracht hat.
Hier noch mal mein Dank an meine fleissigen Helferlein, da waren Jule und Enrico, mein Bruderherz Detlef nebst Sohnemann Hendrik, Frank T. und zu guter Letzt meinem ehemaligen Nachbarn dem Malermeister, der mir die Abschlußarbeiten in der alten Wohnung abnahm. Jahrelang hat man sich guten Tag gesagt und ab und zu zwei Worte zum Wetter und dabei hätte man eigentlich mehr miteinander reden können, da man sich, wie man zum Schluss feststellte, sympathisch ist. Abgemacht ist auf jeden Fall irgendwann mal ein gemeinsames Bier….
So spielt manchmal das Leben, oft fehlt die Zeit und manchmal ist es einfach das Nichterkennen von Sympathien um neue Freundschaften zu schließen. Die Quintessenz davon ist, sich einfach mal mehr Zeit für’s Private nehmen und ab und zu eben genauer hinzusehen.

Danke noch einmal an alle Beteiligten!

Euer DerSchwarzgraue

Überraschung per Post

Normalerweise sind es ja Rechnungen, die den Briefkasten bevölkern, doch diesmal war es eine Überraschung per Post. Aus meiner Siesta gerissen, öffnete ich dem Postmann die Tür und sah wohl mehr aus wie ein Gespenst, aber auch Gespenster nehmen Blumensträuße entgegen  😛 .
Nicht lange musste ich überlegen, es gibt nur Eine, die solcherlei schöne Überraschungen an mich verschickt. Freundschaften sind etwas sehr schönes, sie sind das Elixier des Lebens.
So danke ich ganz lieb der Säbelzahntigerin, die mich nicht vergisst, so wie ich auch sie nicht vergesse.

(D)Ein Dino  😉

BUGA 2011 in Koblenz

Eigentlich suchte ich nach einem passenderen Namen als der Obere, doch irgendwie wollte mir es nicht gelingen. Wieder einmal verschlug mich eine Dienstreise nach Koblenz, geplante Aufgaben dessen Deadline bald abläuft und so fuhr ich gut vorbereitet an den Rhein.
Doch es sollte anders kommen, eine der Firmen liegt nicht im Zeitplan und so konnte ich nur kleinere Arbeiten vornehmen und einige beratende Aufgaben übernehmen. Das hieß plötzlich Zeit, denn mit Überstunden war ja nun nicht mehr zu rechnen.
Der glückliche Umstand wollte es, das zur gleichen Zeit in Koblenz die Bundesgartenschau 2011 statt findet und so nutzte ich die Gelegenheit.
Auf der Hinfahrt verabredete ich mich noch, da auch die Entfernung zu Köln etwas kleiner ist als die zu Berlin und ich so eine alte Freundin nach 2 Jahren wieder sehen konnte.
Das Checkin am Hotel war schon merkwürdig, na ja ein zweites Mal werde ich da wohl nicht übernachten.
Nach der ersten Katastrophe wollte ich nur noch den Abend genießen in angenehmer Begleitung und entsprechenden Ambiente, was nach anfänglichen Schwierigkeiten auch gelang. Am Münzplatz und in der Umgebung gibt es zu 90% nur Pizzerien, ich esse gerne italienisch aber dazu gehört auch Gastfreundschaft und dort scheinen die Pizzerien echt schon genug zu verdienen, da es ihnen an Freundlichkeit mangelt.
Also ging es weiter und in einer Seitenstraße gibt es kleines indisches Restaurant mit einer hervorragenden Küche und Gastfreundschaft die ihres Gleichen sucht.
Die Speisekarte ist das 1 mal 1 der indischen Küche, bei der Bestellung hatten wir das Gefühl mehr als Willkommen zu sein und waren positiv überrascht. Nach dem das Essen serviert wurde in kürzester Zeit, war die Überraschung noch größer, die bestellten Gerichte waren eine reine Gaumenfreude. Dem entsprechend kann ich allen die nach Koblenz fahren, das Bombay am Altenhof nur empfehlen.
Die Bundesgartenschau stand ja so nicht auf meinen Terminplan also ging ich es langsam an und erkundete am ersten Abend die Stadt und erst am 2. Abend besuchte ich die BUGA. Ich habe mich sogar überwunden mit der Seilbahn zu fahren aber seht selbst in der Galerie, denn Bilder drücken hier mehr aus als Worte.

 

Euer DerSchwarzgraue

Vor grauer Zeit oder Wege des Lebens …

Vor langer Zeit streifte ein alter Dino durch die Lande, er hinterließ Spuren doch seine Spuren interessierten niemanden. Oberflächlich wurde die Spur von vielen betrachtet und doch die, die die Spur lasen zogen weiter.
Immer wieder zog es den alten Dino zu seinen Spuren um zu schauen, doch oft enttäuscht wandte er sich wieder ab um seiner Wege zu gehen.
Nach langer Zeit streifte er wieder einmal vorbei und fand etwas was ihn neugierig machte. Doch was ist das!? Lange überlegte er und konnte sich keinen Reim darauf machen welch Wesen seine Spur erwiderte.
Seine Neugier war geweckt und so blieb er in der Nähe um das Wesen zu erspähen, das sich an seinen Spuren zu schaffen machte. Nicht lange sollte er warten, schon 2 Tage später sah er aus seinem Versteck ein Wesen mit goldgelben Fell und leichten schwarzen Streifen. Vorsicht war geboten, denn das Wesen besaß 2 riesige Eckzähne und diese verhießen nichts Gutes, eine Säbelzahntigerin.
Er beobachtete sie und ihr Anmut ließ die Gefahr vergessen, denn welch Wesen würde bei solcher Anmut ihm feindlich gesinnt? Die Säbelzahntigerin hinterließ ihre Spur und obwohl sie ihn witterte, zog sie weiter. Vorsichtig das Versteck verlassend, betrachtete er die Spur, freundliches las er aus ihr und es erfreute ihn.
So verging die Zeit und immer öfter trafen sich die Spuren der beiden, sie wurden regelrecht zu einer Unterhaltung. Das Zutrauen zu einander wurde immer stärker, sie wagten den Versuch und trafen sich. Erst ängstlich beäugten sie sich und doch wurde das Antlitz des jeweiligen Anderen ausschlaggebend für die kommende Zeit.
Doch was sollte werden, eigentlich beide nicht füreinander bestimmt…. Trotzdem verbrachten beide eine Zeit, die geprägt vom Lachen, sinnlichem beieinander und einem wahren Gewitter der Gefühle. Beide gingen den Weg des Jetzt und dachten nicht an Morgen, so kam der Abschied und beiden wurde bewusst was nicht hätte passieren dürfen oder vielleicht doch !?
Monate vergingen, beide dachten an den anderen, war es Liebe oder doch nur ein Abenteuer. Eine Antwort gab das Leben nicht, jedenfalls nicht sofort.
Traurig kam der Dino wieder an dem Platz vorbei und sah, das die Säbelzahntigerin ihn dort grüßte.Tiefe Freude empfand er nun, nicht verloren die vergangene Zeit!. Jedes mal wenn er an diesem Platz vorbei kam, fand er Gesten in den Sand geschrieben, die sanftmütig seine Seele berührten und immer noch Nähe gaben.
Jahre sind vergangen und immer noch sind die Spuren der tiefste Ausdruck einer unauslöschlichen Freundschaft.

Es gibt Geschehnisse aus dem Jetzt, genieße sie und haben sie einen Morgen, so tue das Nötige um ihn zu erhalten. ©fs

Ein Dino  😉

Ostern an der Oder

Wieder einmal besuchte ich meine alte Heimat und deren Umgebung, die meine Kindheit und Jugend prägte. Lang war ich nicht mehr im Oderbruch, die Zeiten der Fahrradtouren schon lange vorbei.
Um so erstaunter war ich als ich die Veränderungen sah, die Erholung der Natur, die Ruhe und der Gleichmut der nun diese Landschaft prägt. Viele Tiere haben sich dort wieder niedergelassen und bereichern nun das Landschaftsbild.
Noch führt die Oder ihr Frühlingshochwasser, doch auch dieses hat seine Reize und ist anders als das Sommerhochwasser von 1997 harmlos. Während meiner Kinderzeit war das Oderbruch von exzessiver Landwirtschaft geprägt, heute sind es die Natur, die Touristen aber auch mehr Kultur.
So findet man in Zollbrücke das Theater am Rand, welches nur ein Teil der kulturellen Bereicherung ist, auch viele gestaltende Künstler haben dort ihre Ateliers gefunden und freuen sich auf Besucher.

Hier eine kleine Auswahl:

Euer DerSchwarzgraue

Vergessen

Nur in Gedanken finde ich noch zu dir,
doch auch dort bist du nicht bei mir.

Vergessen hast du unsere Tage,
stellst schon lange mehr keine Frage.

Selbst der Freundschaft hast du abgesagt,
doch ich hatte zu hoffen gewagt.

So nimmt die Zeit ihren Lauf,
Frage über Frage, einfach zu Hauf.

Ich bin es leid der zu sein,
der fragt und sagt du bist nicht allein.

Verschwinden werde ich aus diesem Kreis,
das Feuer darin ist mir zu heiß.

©fs

Warum?

Ich weiß das Motorrad war dein Hobby,
da brauchtest du keine Lobby.

Konntest Du es nicht abwarten,
musstest so eilig in den Frühling starten?

Nun stehe ich da sprachlos, fassungslos,
wieder ertragend des Zurückbleibenden Los.

War es noch nicht genug in diesem Jahr?
Nun werde ich wieder stehen vor einem Sarg.

Du hattest noch so viel Zeit,
mehr als noch für mich bereit.

So bleibe ich hier in meinen Gedanken,
mich mit einem Lächeln deiner erinnernd ohne Wanken.

© fs