Immer noch …

Viele Jahre sind nun schon vergangen
und immer noch in Gedanken Verlangen.

Frage mich, sollt ich Dir schreiben
oder lasse ich es lieber bleiben?

So dreht sich tagein tagaus mein Sinn
und oft weiß ich nicht wohin.

Scheinbar fehlst du mir immer noch
und die Erinnerung hält mich im Joch.

© fs

Schwarze Fee

Schwarze Fee im samtenen Kleid,
ein Jahr ist wieder nun vorbei.

Lange hörte ich nichts mehr von dir,
doch diesen Tag vergisst du nie.

Deine Worte so tiefgehend mich berührend,
meine Seele unendlich wieder aufrührend.

Du bist der Grund meiner Einsamkeit,
für nichts Zwischenmenschliches mehr bereit.

Ist es Liebe, die mich immer noch bewegt
oder ist es der Verlust der mich trägt?

Auf schwarzen Schwingen reite ich,
niemand sieht mehr mein Gesicht.

Es ist die Maske die ich trage,
bis an’s Ende meiner Tage.

© fs

Eis

Um mich herum der Mantel aus Eis,
siehst das Klare, manchmal auch weiß.

Kannst sehen, doch nicht fühlen,
würdest eh nur alles aufwühlen.

Drehst jedes Sandkorn um in dieser Wüste,
und stillst doch nur deine Gelüste.

So leb ich gut hinter dieser Mauer,
wissend bewahrt sie vor mancher Trauer.

Zutritt dort hinein,
hab ich nur ganz allein.

So war es und wird es bleiben,
vergessen die Himmelsgeigen.

Täuschen doch nur Liebe vor,
bin schon lang nicht mehr ein Thor.

©fs

Kalt und Heiss

(für S.)

Fühle ich dich wird mir kalt und heiss,
auf der Stirn steht mir der Schweiss.

Mein Herz klopft im schnellen Takt,
es ist die Wärme, die du mir gabst.

Weiss ich doch, nie wirst du mir allein
und doch werd ich nie verlassen sein.

Liebe, wie definierst du dich,
ist es das Lächeln von Angesicht zu Angesicht?

So fanden wir uns vor Jahren,
ohne die Zukunft auch zu ahnen.

Jahre sind nun vergangen voll Gefühl und ohne Bangen,
wir stehn zu einander, manchmal auch mit unbändigem Verlangen.

Zwei Seelen, die sich in Liebe gefunden,
zusammenstehen für immer unumwunden.

Ich wünschte Platon wäre nie geboren …..

©fs

Zeichen

Ich las die Zeilen, vernahm die Worte,
doch mein Verstand konnte nicht begreifen.

Die Hand zum Telefon, warum ist es so?
Das Herz klopfte, warum schlägst du hoch?

Die Stimme zeitlos mich erschütternd,
verstehen wie einst, meine Seele fütternd.

Deine Fragen warum so wenig der Worte,
der Verstand, weil das Herz sonst fort.

Zu heftig es für immer an ihr hängt,
das, was den Rest des Lebens lenkt.

…………………… verlorene Liebe

©fs

Lichtgestalt

In meinen Ohren die Lichtgestalt,
Erinnerungen die unendlich nah.

Vor meinen Auge schwarzer Samt,
Erinnerungen so unendlich klar.

Auf meiner Haut sanftes Spüren,
Erinnerungen so liebevoll wahr.

In meinem Herzen das Schlagen,
unendlicher Schmerz immer da.

Mein Schrei in der Nacht,
wann kann ich vergessen?

©fs

Asche

Schwarz glänzt die Nacht,
so ist sie für mich gemacht.

Einsam wandere ich durch Alleen,
vorbei an verlassenen Seen.

Ein Käuzchen schreit,
keine Seele weit und breit.

Niemand vermag mich sehen,
allein muss ich meinen Weg gehen.

Komm nicht in meine Nähe,
denn in meinen Augen ist Glut.

Glut die ein Feuer entfacht,
doch nie halten kann, auch nicht sacht.

Geblieben ist nur die Asche
und kalt mein Herz.

©fs

Einst

Einst konnte ich lieben und vergessen,
spürte mein Herz unvermessen.

Gab mich dir ohne Frage hin,
diese Liebe gab mir Sinn.

Doch ein Graben sich hinzog,
unsere Zeit eben so.

Fandest den Weg nicht zu mir,
allein fühlt ich mich, wie einsam Tier.

Versuchte zu geben einer Anderen mein Herz,
als es vorbei, ich spürte keinen Schmerz.

Erwachen aus einem täuschenden Traum,
wohl niemand mehr kann auf meine Liebe bau’n.

Es war nur ein Ersatz,
für etwas was ich niemals hatt’.

Dieses Gefühl endgültig gestorben,
auf immer, wie es scheint, verdorben.

Was bleibt ist die Kälte……..

©fs

Nach dem Träumen

In meinen Träumen wachtest du,
fand so still meine Ruh.

In meinen Träumen hieltest du meine Hand,
war geborgen im Traumesland.

In meinen Träumen küsstest du mich,
zärtliches Streicheln so verführerisch.

In meinen Träumen nahmst es dir,
doch das Gegebene so unendlich viel.

Nach dem Traum erwachte ich
und seit dem, suche ich dich.

©fs