Flughafen BER und kein Ende

Kaum sind die Mängel am BER gezählt schon droht neues Ungemach. Laut Meldungen beziffern sich die Mängel am Bau auf 20000, man muss natürlich erwähnen das es sich hier auch um Risse in Fliesen etc. handelt. Der Technik-Chef will die Fehler katalogisieren und nach den Prioritäten abstellen. Der Flughafenbetrieb muss aufgenommen werden, denn Tegel platzt aus allen Nähten. Die Frequenz der Flugbewegungen ist mittlerweile so hoch das Landungen bzw. Starts bis 00:00 gehen, Ausnahmegenehmigungen werden großzügig erteilt um der Zahl der Fluggäste Herr zu werden.
Nun vertritt die Brandenburgische Landesregierung plötzlich die Meinung der Nachtfluggegner und macht sich für ein Flugverbot zwischen 22:00 und 6:00 stark. Mit diesen Ansinnen verkommt der noch nicht mal eröffnete Flughafen zu einem regionalen Landeplatz. Jetzt frage ich mich wie lange sollen Anwohner von Tegel, Reinickendorf , Pankow usw. noch leiden?
Der plötzliche Sinneswandel der Brandenburger Landesregierung sieht für mich nach politischen Aktionismus aus. Ein wenig mehr Kompromissbereitschaft würde Allen gut tuen. Möglichkeiten gibt es viele,  zum Beispiel.

 

Hauptverkehrszeit: 06:00 – 22:00
Randzeit:                  05:00 – 06:00, 22:00 – 23:00

In den Randzeiten sind Flugbewegungen nur von Flugzeugen mit geringerer Lärmemission oder mit  Ausnahmegenehmigung  bei Verspätungen erlaubt.

Es ist nicht nur der Lärm der hier zählen sollte, sondern auch die Mehrkosten die nun für Tegel aufgewendet werden müssen!

Euer DerSchwarzgraue

Brüderliche Versprecher, Wahlkampf der besonderen Art und arme Energieriesen

Es sind nur noch Stunden bis zur Wahl im Schwabenländle und Rheinland-Pfalz, doch die Vorzeichen auf eine ganz neue Konstellation in Baden Würtemberg stehen gut.
Was in den letzten Tagen durch den Medienwald geisterte ist schon ein starkes Stück, der Wirtschaftsminister spricht vor dem Verband der Industrie und erläutert die Atompolitik der Regierung und diese Erläuterung hat es in sich. Schenkt man den Protokollen glauben, dann ist das Atommoratorium nur Wahlkampfpolitik und nicht mehr.
Nach dem das Protokoll an die Öffentlichkeit gelangte, sind alle Seiten damit beschäftigt Dementis abzugeben und bestehen vehement auf eine falsche Wiedergabe im Protokoll. Mittler Weile ist auch der Vorsitzende des BDI zurückgetreten, ein Bauernopfer erster Güte.
Innerhalb der CDU regt sich Widerstand gegen das Moratorium, die Lobby kämpft und so auch die Energieriesen, die gegen das Moratorium vor Gericht ziehen wollen. Begründung der Energieriesen, man habe ja Aktionäre die auf eine Dividende warten.
Mir scheint der Gau von Fukushima ist bei Einigen noch nicht angekommen, selbst die letzten Nachrichten scheinen bestimmte Leute nicht aufzurütteln. Also muss das Kreuz auf dem Wahlzettel gleichzeitig der Denkzettel an die sein, die die Zukunft unserer Kinder auf’s Spiel setzen!

Euer DerSchwarzgraue

Energetische Argumente oder wie man Strompreiserhöhungen rechtfertigt

Es ist mal wieder so weit, das Jahresende naht und die Aussichten für das Neue werden bekannt gegeben. Diesmal melden sich die Stromanbieter als Erste zu Wort, die Preise für erneuerbare Energien sind gestiegen und man müsse diese natürlich auf den Strompreis umlegen. Klimaschutz kostet aber wir tun etwas für die Umwelt!
Wie einfach ist doch dieser Slogan und sicherlich auch tragbar wäre da nicht die Strombörse in Leipzig, betrachtet man die zurückliegenden Monate so stellt man fest das der Einkaufspreis stetig gefallen ist und diese Senkung nicht an den Endkunden weitergereicht wurde. Somit wird die Argumentation der Energieversorger ad absurdum geführt, der eigentliche Grund wird wohl wahrscheinlich oftmals die Renditeerhöhung sein oder die Kompensation von Verlusten durch technischen Probleme in AKW’s.

Es ist mal wieder Zeit die Anbieter zu vergleichen!

Euer DerSchwarzgraue